Herbstkonzert 2015

Traditionell hatte das Erste Essener Akkordeonorchester e.V. am 15. November 2015 zum Herbstkonzert geladen. Das Programm stellte einen schönen Querschnitt durch verschiedene, aufeinander abgestimmte Musikrichtungen dar. Das zu Gast konzertierende Ensemble „Con Sprituoso“ begeisterte neben der exzellenten, virtuosen Darbietung mit ausgefallenem modischen Style 🙂

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Herbstkonzert 2014

Das Erste Essener Akkordeonorchester hatte den 16. November 2014 für sein Jahreskonzert gewählt und dazu in die Aula des Burggymnasiums mitten in der Essener Innenstadt eingeladen. Während draußen vor dem Gymnasium das knapp 50 Meter hohe Riesenrad des Essener Weihnachtsmarktes seine ersten Runden drehte und jahrmarktähnliche Stimmung verbreitete, boten Spielerinnen und Spieler des Orchesters im Gebäude eine völlig andere Kulisse mit vielen musikalischen Höhepunkten.

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Unter der Leitung von Jochen Driesen spielte das Orchester Originalliteratur für Akkordeonorchester von Fritz Dobler, interpretierte Werke klassischer Musik von Georg Friedrich Händel und Antonín Dvořák; ebenso Titel aus jüngerer Zeit vom italienischen Musiker und Liedermacher Angelo Branduardi oder dem argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Mit weiteren musikalischen Streifzügen führte das Orchester die Zuhörer mit „Tuxedo Junction“ in die Swing-Ära oder mit Themen aus „Les Misérables“ und „Herr der Ringe“ in die Welt von Film und Musical. Mit Songs von Phil Collins und Elton John tauchte das Orchester dann die Aula wieder in instrumentale Popkonzert-Atmosphäre.

60 Jahre Erstes Essener Akkordeonorchester

„Frohe Klänge“, die sich entwickelten …
60 Jahre Erstes Essener Akkordeonorchester e. V.

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„Gegründet am 14.12.1952 als „Frohe Klänge“ Essen-West, 1972 umbenannt in „Erstes Essener Akkordeonorchester““ – das sind nur einige Eckdaten aus einer Chronik, in der es eine erfolgreiche Orchesterhistorie zu entdecken gilt. 2012 beging das Erste Essener Akkordeonorchester e. V. nun sein 60. Jubiläum – ein gebührender Anlass, markante Ereignisse und Erlebnisse dieses Traditionsorchesters Revue passieren zu lassen.

„Frohe Klänge“ als Ursprung
Alles nahm seinen Anfang, als der Musiklehrer Heinrich Vrenegor im Jahr 1952 mit einer Auswahl seiner Musikschüler das Akkordeonorchester Frohe Klänge gründete. Und diese „Frohen Klänge“ waren auch nach zwanzig Jahren noch deutlich zu hören, auch wenn der Name dabei nicht das alles Entscheidende war ‒ denn 1972 erfolgte die Umbenennung in das heute seit Jahren bekannte „Erste Essener Akkordeonorchester“.
Die erfolgreiche Vereinsgeschichte wurde viele Jahre nicht nur durch das Hauptorchester geprägt, sondern es waren vor allem auch die Jugend- und Kinderorchester, die durch kontinuierliche Nachwuchsarbeit ihren Teil zur Entwicklung der Orchesterkultur beitrugen. So sind viele der ehemals jungen Spieler, die bereits frühzeitig ihren Platz in einem dieser Orchester gefunden hatten, mittlerweile in das heutige Hauptorchester integriert. Dieses setzt sich zurzeit aus mehr als 30 Spielerinnen und Spielern zusammen.
Unter der Stabführung der jeweiligen Dirigenten entwickelte sich das Orchester musikalisch stets weiter. Insbesondere durch die breit gefächerten Kontakte in alle Welt bildeten sich langjährige Freundschaften zu Partnerorchestern und daher auch Möglichkeiten, international Konzerte zu geben. Das Orchester kann mit Stolz auf zahlreiche Auftritte in Brasilien, Russland, Finnland, Ungarn sowie Polen verweisen. Über diese Konzertreisen hinaus nimmt es seit 1986 regelmäßig am „World Music Festival“ in Innsbruck teil und konnte hier bereits einige hervorragende Platzierungen erringen. 2010 bewies das Orchester in Innsbruck sein Leistungsvermögen erstmalig in der Höchststufe und wurde prompt mit dem Höchstprädikat „Hervorragend“ ausgezeichnet.
Die stetige Weiterentwicklung ist ein charakteristisches Kennzeichen dieses Traditionsorchesters; vor allem aber haben die Konstanz und der langjährige Zusammenhalt der Spielerinnen und Spieler dazu geführt, dass 60 Jahre nach der Gründung der Frohen Klänge im Jahr 2012 ein großes Jubiläum gefeiert werden konnte.

Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2012
Dieses Jubiläum sollte nicht nur an einem bestimmten Datum im Fokus stehen, sondern es war der Wunsch aller Mitglieder, das 60-jährige Bestehen über das gesamte Jahr hinweg zu feiern.
Den Auftakt bildete im Februar 2012 die Konzertreihe „Akkordeon trifft Kirche“ in Essen und Dortmund. Auch ein ausnahmsweise „akkordeonfreies“ Sommerfest dürfte bei allen Vereinsmitgliedern, egal ob aktiv oder passiv, dazu beigetragen haben, dass das Jubiläumsjahr sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
In der Zeit vom 21. bis 23. September stand ein Besuch beim Akkordeonorchester Untergrombach auf dem Programm. Vor allem durch das Gemeinschaftskonzert vor ausverkauftem Haus zählte er zu den ganz besonderen Highlights (s. a. mAO 5/2012). Bei dieser Gelegenheit wurde die von Dirigent Jochen Driesen für Akkordeonorchester bearbeitete Ouvertüre zu Ludwig van Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“ als Erstaufführung präsentiert.
Mit dem Festkonzert im November wurde das 60. Jahr in der Vereinsgeschichte feierlich abgerundet durch einen Gastauftritt von Prof. Jürgen Löchter; Löchter präsentierte als Uraufführung ein eigens zum Orchesterjubiläum von ihm komponiertes Werk mit dem Titel „Essen Impressions“ in virtuoser Darbietung.
Auch wenn das Jubiläumsjahr 2012 nun zu Ende geht, dürften dennoch sämtliche Akteure mit großer Freude in die Zukunft und auf all die noch zu erwartenden Herausforderungen schauen. So wird im Mai 2013 vor allem mit der erneuten Teilnahme am World Music Festival in Innsbruck die erfolgreiche Geschichte des Orchesters weitergeschrieben.
Ein langfristiges und grundsätzliches Ziel ist somit bereits avisiert ‒ nämlich weiterhin erfolgreich Akkordeon zu spielen. Um den Fortbestand des Orchesters zu sichern und auszubauen, will das Erste Essener Akkordeonorchester weiter dem allgemeinen (und vor allem auch notwendigen!) Trend folgen, Musikerinnen und Musiker zu begeistern und in das Orchester zu integrieren. Schließlich sollen auf die ersten erfolgreichen 60 Jahre noch viele weitere musikalisch ereignisreiche Jahre folgen …!

aus: mAO – Das Magazin für Akkordeon Orchester, Heft 06-2012; S. 35f.

Besuch aus Untergrombach

Am 2.6.2011 war es endlich soweit. Nach langer Planung und Vorfreude durften wir unsere Gäste, die beiden Akkordeonorchester aus Untergrombach mit ihrem Dirigenten Wolfgang Pfeffer, bei uns willkommen heißen.

Alle waren aufeinander gespannt, denn persönlich kannten sich nur die wenigsten. Nach dem 3-stündigen Konzert des EEAO im Pavillon des Essener Gruga-Parks, trafen die ca. 50 badischen Akkordeonisten begleitet von der DHV Landesvorsitzenden und ehemaligen Dirigentin des EEAO, Isolde Alka, ein. Es wurden die ersten Stunden beim gemeinsamen Abendessen verbracht sowie  rege „Kontakte geknüpft“. Die Vorfreude auf das Wochenende sowie das Gemeinschaftskonzert war perfekt.

Am Freitag morgen ging es per Stadtrundfahrt durch Essen. Einige Spieler des EEAO schlossen sich hier gerne an. Kruppstahl, Rathaus, Innenstadt, Margaretenhöhe sowie Baldeneysee und Villa Hügel wurden mit dem Bus des Akkordeonorchesters Untergrombach und einer eigens hierfür gebuchten Stadtführerin erkundet.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging die Sightseeingtour durch die Kulturhauptstadt weiter. Eine große Gruppe von aktiven und passiven Spielern und Angehörigen des EEAO erwartete die Untergrombacher an der Zeche Zollverein. In drei Gruppen ging es dann zu „Kohle und Kumpel“ unter und über Tage, durch die einst größte Steinkohlezeche der Welt.

Am Samstag fand dann das Gemeinschaftskonzert „impressionen“ in der Aula des Essener Burggymnasiums statt. Das EEAO unter der Leitung von Jochen Driesen eröffnete das Konzert mit  der Ouvertüre „La forza del destino“ von Giuseppe Verdi. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. Der darauf folgende „Marsch in B“ von Sergej Prokofiev, ein Querschnitt aus  Andrew Lloyd Webbers „Cats“ sowie die „Impressions“ von Hans-Günther Kölz komplettierten den ersten Teil. Das Publikum forderte schon vor der Pause die erste Zugabe.

Nach der Pause spielte das 1. Orchester des Akkordeonorchester Untergrombach unter der Leitung von Wolfgang Pfeffer den „Danzón No. 2“ (die inoffizielle 2. Nationalhymne von Mexiko) von Arturo Marquéz. Die darauf folgenden Filmmusiken zu „Ben Hur“ und „Gladiator“ rissen das Publikum mit.

Das 2. Orchester des Akkordeonorchester Untergrombach, ebenfalls unter der Leitung von Wolfgang Pfeffer, welches im Jahr 2007 beim World Harmonica Festival in Innsbruck wiederholt den ersten Platz belegte, nahm nach kurzer Umbaupause auf der Bühne Platz. Es spielte die „Drei Impressionen“ von Paul Kühmstedt, die das Orchester auch gerade als eines von 2 Werken für den Deutschen Orchester Wettbewerb (DOW) vorbereitet. Auch „Mars – the Bringer of War“  aus den  „Planeten“ von Gustav Holst, „Galopp“ von Aram Katchaturian und„Tanz der Narren“ von Nicolai Rimski-Korsakow sowie der temperamentvolle „Mambo“ von Leonard Bernstein wurden beeindruckend dargeboten und begeisterten das Publikum bis hin zu Standing Ovations. Natürlich wurde das Orchester nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen.

Nach dem erfolgreichen Gemeinschaftskonzert, trafen sich dann beide Orchester zur gemeinsamen  After-Concert-Party, um den Abend gebührend zu feiern und eine wirklich tolle Zeit ausklingen zu lassen. Bei gutem Essen und Getränken wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Der Abschied fiel schwer und man war sich einig, dass dies sicher nicht das letzte Treffen der beiden Gruppen war und ein Gegenbesuch im badischen Untergrombach nicht lange auf sich warten lassen dürfte.

Akkordeon trifft Kirche 2011

Mit „Akkordeon trifft Kirche“ startete das EEAO eine neue Konzertreihe mit Titeln, die den besonderen Klangkörper Akkordeonorchester mit der faszinierenden Akkustik in Kirchen auf interessante Weise kombinieren.

Originalwerke für Akkordeonorchester und Bearbeitungen von bekannten und unbekannten Leckerbissen hatte das EEAO vorbereitet und musizierte auf höchstem Niveau. Das Publikum genoss sichtbar und beim Applaus auch hörbar begeistert die verschiedenen Darbietungen.

Auch für die „alten Hasen“ der Szene war noch so manche Überraschung dabei. Jochen Driesen hatte die Ouvertüre zu Verdis „Die Macht des Schicksals“ für das EEAO bearbeitet. Die Uraufführung zeigte ein gelungenes Klangbild und weckte die Spielfreude des Orchesters, das dieses Werk wohl noch länger im Repertoire haben wird.

Das Programm wurde an einem Wochenende im Januar gleich zweimal in verschiedenen Kirchen in Essen und Dortmund gespielt und war für das EEAO ein gelungener Start ins neue Jahr.

Ein Wiederholung in 2012 – dann mit neuen Titeln – ist bereits in Vorbereitung.

Riesen Erfolg für das EEAO in Innsbruck

Beim 10. INTERNATIONAL WORLD MUSIK- Festival in Innsbruck erspielte sich das EEAO in der Höchststufe – ehemals „Kunststufe“ – den 13. Platz und das höchste zu erreichende Prädikat „hervorragend“.

Zum 5. Mal machte sich das Erste Essener Akkordeon Orchester 13.-16. Mai 2010 auf den Weg nach Innsbruck, um am internationalen World Music Festival teilzunehmen. Mehr als 300 Orchester mit über 10.000 Teilnehmern treffen sich alle drei Jahre vor der alpenländischen Kulisse, um sich dem internationalen Vergleich zu stellen.

Die Essener starteten zum ersten Mal in der Höchststufe, in der die größten technischen und musikalischen Anforderungen gestellt werden.  Unter der Leitung von Jochen Driesen wurde vor der fachkundigen Jury als Wertungsstück die Suite für Akkordeonorchester von Rudolf Bruci zu Gehör gebracht. Diese vergab mit der Bewertung „hervorragend“  das höchste zu erreichende Prädikat an die Essener Musiker , die sich mit einem 13. Platz in das obere Drittel der besten Akkordeonorchester der Welt spielten. Mit dieser Leistung konnte das Akkordeon-Orchester an den Erfolg beim Landeswettbewerbes NRW in Bielefeld im Mai 2009 anknüpfen, bei dem  die Essener Spieler mit diesem Werk bereits den 2. Platz gewannen.

Der Wettbewerbserfolg war der Lohn intensiver Probenarbeit, bei der die Musiker so manches Wochenende und manchen Abend in den vergangenen Monaten verbrachten. Doch bei aller Arbeit steht der Spaß, nicht nur am Musizieren, immer im Vordergrund. So wurde auch das Rahmenprogramm des Festivals gerne genutzt, um nicht nur die Finger, sondern auch das Tanzbein in Schwung zu halten und Kontakte zu Musikern aus ganz Europa zu knüpfen.  Die festliche Preisverleihung im Innsbrucker Olympiastadion rundete die ereignisreiche Orchesterreise ab.